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Gefrierpunktserniedrigung

Chemie, Physikalische Chemie, Herabsetzung des Erstarrungspunkts einer Lösung gegenüber dem reinen Lösungsmittel infolge Dampfdruckerniedrigung durch den gelösten Stoff. Diese kolligative Eigenschaft, die nur von der Zahl der Teilchen abhängt, kann zur Molmassenbestimmung herangezogen werden (Kryoskopie). Mit Hilfe der chemischen Potentiale m des Lösungsmittels A für das heterogene Gleichgewicht (s = feste Phase, l = flüssige Phase, xA = Molenbruch von A)

,

lässt sich für die Gefrierpunktserniedrigung DT folgende Beziehung herleiten:

,

mit der kryoskopischen Konstante Kk (in K kg mol-1, molare Gefrierpunktserniedrigung, die für viele Lösungsmittel bekannt ist, z.B. Wasser 1,86; Dioxan 4,63; Cyclohexan 14,8), der Konzentration c und dem Zahlenmittel der Molmasse Mn. Der Erstarrungspunkt der Lösung kann mit dem Beckmann-Thermometer oder mit (wesentlich empfindlicheren) Thermistoren bestimmt werden.

 

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