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Geon

Gravitational Electromagnetic Entity, ein im Jahr 1955 von J.A. Wheeler konstruiertes, hypothetisches Teilchen, das ausschliesslich aus elektromagnetischer Strahlung und/oder Gravitationswellen besteht. Die gravitative Beschleunigung, die nötig ist, um Strahlung auf einer Bahn mit Radius r zu halten, ist von der Grössenordnung c2/r, während die Beschleunigung durch Strahlungsenergie der Masse M durch GM/r2 gegeben ist. Daraus ergibt sich R = GM/c2 = (0,7 × 10-27 m / kg) × M für den Radius R eines Geons der Masse M. Ein rein gravitatives Geon (d.h. eines ohne elektromagnetischen Anteil) ist - aus genügend grossem Abstand betrachtet - nicht von einem »normalen« Teilchen der gleichen Masse unterscheidbar, obwohl ein solches Objekt lediglich ein Gebiet gekrümmter, ansonsten »leerer« Raumzeit darstellt. Allerdings sind Geonen keine stabilen Gebilde, sondern befinden sich im labilen Gleichgewicht zwischen der Explosion in freie Photonen und Gravitonen einerseits, und dem Gravitationskollaps zu einem Schwarzen Loch andererseits.

 

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