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Greinacher-Schaltung

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Irene Kramer-Schwenk

Elektrodynamik und Elektrotechnik, Stabivolt-Schaltung, Anordnung zur Spannungsverdoppelung bzw. -vervielfachung (Greinacher-Verdopplungsschaltung bzw. Greinacher-Kaskadenschaltung). Der in Reihe zum Schubkondensator C0 geschaltete Transformator T nimmt die im Leerlauf konstante Gleichspannung ûT an, alle anderen Kondensatoren werden auf die Spannung 2ûT geladen. Die n Ventile müssen für eine Scheitelsperrspannung von  bemessen werden. Die an den Klemmen auftretende geglättete Spannung beträgt im Leerlauf . Die Spannungsvervielfachung hat gegenüber der Einwegschaltung grössere Überlagerungen du und Spannungsabfälle Du zur Folge, da die an den Klemmen entnommene Ladung durch Nachladung ersetzt werden muss. Eine weitere Möglichkeit zur Erzeugung hoher Gleichspannungen als Wechselspannungen ist eine Kaskadenschaltung mit transformatorischer Stützung.

Im angelsächsischen Sprachraum wird die Greinacher-Kaskadenschaltung auch als Cockcroft-Walton-Schaltung bezeichnet.

Greinacher-Schaltung

Greinacher-Schaltung 1: Greinacher-Verdopplungsschaltung, a) Schaltbild; b) Spannungsverlauf im Leerlauf (V1,2: Ventile, T: Transformator, C0: Schubkondensator, C: weiterer Kondensator, uT(t): Eingangsspannung am Transformator, u(t): Ausgangsspannung).

Greinacher-Schaltung

Greinacher-Schaltung 2: Greinacher-Kaskadenschaltung, stark ausgezogen: unsymmetrische Schaltung, gesamtes Schaltbild: symmetrische Schaltung. Bezeichnungen wie in Abb. 1.

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