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Hallenflug

Saalflug: Freiflug mit sehr leichten Flugmodellen (vorgeschriebene Mindestmasse 1g) mit Gummiantrieb in geschlossenen Räumen. Bei internationalen Wettkämpfen und Weltmeisterschaften wird nur die Klasse F1D geflogen, daneben gibt es noch die nationalen Klassen der DDR F1DP und F1DF. H. kann nur in großen zugfreien Räumen durchgeführt werden. Für Wettkämpfe sind die Hallen in SteighöhenKategorien eingeteilt: a) 30m. - H. modelle wurden bereits in den 20er Jahren gebaut und geflogen. Bei H. modellen handelt es sich um eine freie Konstruktion, die der Hallengröße angepaßt ist. H. modelle für Wettkämpfe sind das Ergebnis langer Versuchsreihen. Neben den Leistungsmodellen gibt es einfache Modelle, die geringeren Bauaufwand erfordem. Allen H. modellen ist gemeinsam, daß möglichst mit jedem Milligramm gespart wird. Rumpf und Leitwerksträger sind dünnwandige Baisaröhren oder ausgesucht leichte Balsastäbe. Tragflügel und Leitwerksgerippe bestehen aus dünnen Balsaleisten. Zur Bespannung verwendet man dünnes Papier oder speziellen Mikrofilm. Für papierbespannte Modelle kann man die Luftschraube aus einem Balsablatt anfertigen, bei Leistungsmodellen sind sie mit Mikrofilm bespannt. Tragflügel und Rumpf sind mit dünnen ChromNickeloder Wolframdraht bzw. bei papierbespannten Modellen mit Nähseide verspannt. DerGummistrang muß in einer Versuchsreihe optimiert werden (Richtwerte für ein F1 DModell 1, 4 mm2 x 460 mm bei 2400 Umdrehungen). Mit einem Winkel von 16° zur Modellängsachse ist das Seitenleitwerk auf einen festen Kurvenradius eingestellt. Das Modell fliegt also in einer ständigen Linkskurve, deshalb ist die Spannweite links größer als rechts. Das Höhenleitwerk ist geneigt eingebaut, um die Torsion und Biegung des Rumpfs durch den gespannten Gummistrang auszugleichen. Die Tragfläche ist in kleinen Röhrchen geführt, so daß die EWD den jeweiligen Hallenbedingungen angepaßt werden kann.

 

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Hallensleben Ruth

 

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