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Heilempfindlichkeitskurve spektrale

Relative Empfindlichkeit der drei für das Farbensehen verantwortlichen Zapfenarten eines Beobachterauges bei monochromatischer Strahlung des sichtbaren Spektralbereiches. Die verschiedenen monochromatischen Lichtreize erzeugen je nach ihrer Wellenlänge (X) unterschiedliche Hellempfindungen. So wird z. B. bei gleicher Leistung ein monochromatischer Lichtreiz von 555 nm Wellenlänge (grüngelb) viel heller empfunden als Lichtreize von 400 nm (blau) oder 700 nm Wellenlänge (rot) (-> Bild im Farbteil). Wird für ein energiegleiches Spektrum der Grad der Hellempfindung in Abhängigkeit von der Wellenlänge aufgetragen, so entsteht die s. H. . Für das Tagessehen gilt die spektrale Hellempfindlichkeitskurve. Spektrale Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges in Abhängigkeit von der Wellenlänge X für Tagessehen bei helladaptiertem Auge V,l (durchgehende Linie) und für Nachtsehen bei dunkeladaptiertem Auge VA’ (gestrichelte Linie) v W)-Kurve (u-Lambda-Kurve), für das Nachtsehen die t/(,l)-Kurve. Photometrische Meßgeräte, insbesondere Lux-meter, sind mit Spezialfiltern für Tagessehen eingestellt und kalibriert, auch alle lichttechnischen Größen beruhen auf der u(^)-Funktion. - Anh.: 8, 9, 10, 20a/- Hellempfindung Stärke des Helligkeitseindrucks eines Sehobjekts . Die H. ist je nach den Sehbedingungen das empfindungsgemäße Korrelat zur photometrischen Größe der Leuchtdichte. Sie hängt von dem auf die Netzhaut aufgestrahlten Lichtstrom, der Netzhautbeleuchtungsstärke, ab und wird wesentlich durch die Adaptation und den Adaptationszustand beeinflußt.

 

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