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I2L

IIL. Engl. Abk. für integrated injection logic, integrierte Injektionslogik. MTL. Engl. Abk. für merged transistor logic, verschmolzene Transistorlogik, Schaltungsfamilie bipola rer digitaler IS f— IS, digitale), bei der die Verknüpfung der logischen Variablen durch Multikollektortransistoren am Ausgang erfolgt. Ein I2L-Gatter besteht aus einer Konstantstromquelle (Injektor) VI und aus einem nachgeschalteten Inverter V2. Der durch VI fließende Injektorstrom I wird bei L-Pegel am Eingang nach Masse abgeleitet. Dadurch ist V2 gesperrt. Bei. H-Pegel am Eingang (offener Eingang) fließt der Injektorstrom in die Basis des Transistors V2 und öffnet diesen. Dadurch werden alle Kollektoren gleichzeitig auf L-Pegel gelegt. Die logische Verknüpfung geschieht durch Wi-red-OR-Verknüpfung (Wired-OR) der Kollektoren. I2L-Gatter beanspruchen nur 10 % der Fläche eines TTL- oder CM OS-Gatters und sind daher hervorragend zur Herstellung von LSI-Schaltkreisen geeignet. Durch Veränderung des Injektorstroms (1 nA... l mA) kann die Gatter-Verzögerungszeit von I2L-Gattern zwischen 100 s und 10 ns verändert werden. Dabei verändert sich die Verlustleistung von 1 nW... 100 mWGatter. Nachteilig ist der niedrige Signalhub (L-Pegel... H - Pegel 0, 5 V).

 

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IASPEI-Modell der Geschwindigkeits-Tiefenverteilung

 

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