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Kollektor

In elektr. Maschinen auch Kommutator (Stromwender) genannt. Es ist ein mit dem Rotor verbundener ringförmiger Schleifkontakt, bestehend aus mehreren gegeneinander isolierten Kupferlamellen, die mit den Enden der Rotorwicklungen verbunden sind. Der K. dient in Elektromotoren und Gleichstromgeneratoren der drehzahlsynchronen (synchron) Umpolung der Stromrichtung (Kommutierung). - In der Elektronik bezeichnet man die Elektrode eines Transistors als Kollektor. - Ganz allg. ist ein K. ein Gegenstand, der etwas sammelt, z. B. auch die Sonnenstrahlung bei der Solarenergienutzung (Sonnenkollektor).

In der Fahrzeugtechnik:

In einem Ring um die Achse eines Gleichstromgenerators oder -motors (Lichtmaschine, Anlasser) angebrachte Kupferlamellen, mit denen Anfang und Ende der Ankerwicklungen so verbunden sind, daß die über die schleifenden Kohlen bzw. Bürsten dem Anker Gleichstrom entnehmen oder zuführen können.

 

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Kollodium-Verfahren

 

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