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Kalomelelektrode

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Karl-Wilhelm Steinfieber

Chemie, Physikalische Chemie, Kalomel-Halbzelle, elektrochemische Halbzelle, die zu den Elektroden zweiter Art gehört. Sie besteht aus reinem Quecksilber (Hg) als eigentlicher Elektrode im Kontakt mit festem Quecksilber-(I)-chlorid (Hg2Cl2, Kalomel) und einer gesättigten Hg2Cl2-Lösung (Elektrolytflüssigkeit), die ausserdem Kaliumchlorid (KCl) enthält. Für das Potential E der Kalomelelektrode gilt nach der Nernstschen Gleichung:

Kalomelelektrode (E0: Normalpotential der Quecksilberelektrode, R: Gaskonstante, T: Temperatur in K, F: Faraday-Konstante und Kalomelelektrode: Aktivität der Chloridionen). Die Potentialdifferenz (Galvani-Spannung) hängt damit nur von der Aktivität der in der Lösung befindlichen Chlorid-Ionen ab. Wegen ihres konstanten Potentials und ihrer leichten Herstellbarkeit wird sie häufig als Bezugselektrode bei der Zusammenstellung von Messketten verwendet.

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