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Laserkühlung
das Abbremsen von Atomen durch Wechselwirkung mit Laserlicht. Grundlage ist der
Impulsübertrag auf die Atome bei der Absorption eines Photons, der gerade dem
Impuls des Photons entspricht:

Erreicht man nun, dass schnelle Atome mehr Photonen absorbieren
als langsame, so entspricht dies einer Verringerung der mittleren kinetischen
Energie des Ensembles von Atomen, d.h. einer Absenkung der Temperatur. Dies
geschieht durch Verwendung von Laserstrahlung, deren Frequenz etwas kleiner ist
als die Übergangsfrequenz des verwendeten atomaren Übergangs. Atome, deren
Geschwindigkeit der Laserstrahlrichtung entgegengerichtet ist, haben dadurch
eine höhere Absorptionswahrscheinlichkeit als ruhende Atome. Die
Wahrscheinlichkeit, dass ein Atom einen seiner Bewegungsrichtung
entgegengerichteten Impulsübertrag erfährt, ist also sehr hoch, d.h. es findet
Kühlung statt (Abb.). Die einfachste Anordnung der Laserkühlung besteht aus
einem Atomstrahl, dem ein einziger rotverstimmter Laserstrahl entgegengerichtet
ist (Atomstrahlkühlung). Besonders interessant wurde die Technik aber durch
Verwendung dreidimensionaler Kühlschemata. Dabei wird i.d.R. für jede
Raumrichtung ein Paar kollinear gegenläufiger Laserstrahlen gleicher Frequenz
verwendet. Durch Kombination mit ortsabhängigen Lichtkräften kann man die Atome
ausserdem in einem lokalisierten Volumen fangen (Atom- und Ionenfallen).

Laserkühlung: a) schematische Darstellung des Prinzips der
Laserkühlung; b) resultierende Absorptionsrate der Atome bei Verwendung eines
rotverstimmten Lasers.
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