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Laserspektroskopie am kollimierten Atomstrahl
Atomstrahllaserspektroskopie, eine spezielle Methode der Laserspektroskopie,
bei der die Anregung des zu untersuchenden Stoffes in einem Atom- bzw.
Molekularstrahl stattfindet. Man unterscheidet thermische Atomstrahlen, die
meist durch Verdampfung einer festen oder flüssigen Probe in einem Ofen oder
durch Expansion eines Gases produziert werden, und schnelle Atomstrahlen
(Fast-Beam-Spektroskopie), die häufig als Ionenstrahlen in einem elektrischen
Feld sehr stark beschleunigt und dann durch Ladungsaustausch neutralisiert
werden. Da neutrale Atome niedrigere Anregungsenergien als Ionen aufweisen,
haben Atomstrahlen ein breiteres Einsatzspektrum, zumal der apparative Aufwand
bei thermischen Atomstrahlen typischerweise wesentlich geringer ist. Die
Laserspektroskopie am Atomstrahl bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die
z.B. bei der Laserspektroskopie in der optischen Zelle nicht existieren.
Verringert man den Öffnungswinkel q des Atomstrahls durch
Kollimationsblenden, dann lässt sich die effektive Dopplerbreite D = DwD sinq
sehr stark reduzieren (siehe Abb.). Ausserdem kann man bei ausreichend geringer
Dichte im Atomstrahl freie Teilchen untersuchen, d.h. ohne Einfluss von Stössen
oder Wechselwirkung mit anderen Teilchen.

Laserspektroskopie am kollimierten Atomstrahl: schematischer
Aufbau. Die Probe wird in einem Ofen verdampft, der entstehende thermische
Atomstrahl A durch eine Lochblende B kollimiert und in der Wechselwirkungszone
vom Laserstrahl senkrecht überlagert. Die Anregung der Atome im Strahl lässt
sich z.B. durch die Messung der Fluoreszenzstrahlung mit einer Abbildungsoptik
und einem Photomultiplier PM nachweisen.
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