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Leuchtstoffröhre

Siehe auch: Leuchtröhre Leuchtstofflampe, die gebräuchlichste Gasentladungslampe. Die Leuchtstoffröhre ist mit einem Puffergas (meist Argon) bei einem Druck von ca. 1 000 Pa gefüllt, dem eine geringe Menge Quecksilber beigemischt ist. Um die Glimmentladung zu zünden, erzeugt ein Starter kurzzeitige hohe Spannungsimpulse, ausserdem werden die Elektroden vorgeheizt. Nach der Zündung werden die Quecksilberatome durch Elektronenstösse angeregt und emittieren ultraviolettes Licht der Wellenlänge 254 nm. Auf der Innenwand der Leuchtstoffröhre ist eine Leuchtstoffschicht aufgebracht, die die UV-Strahlung in sichtbares Licht umwandelt. Das direkte UV-Licht ist nicht nur zur Beleuchtung unbrauchbar, sondern kann das menschliche Auge in wenigen Minuten zerstören. »Leuchtstoffröhren ohne Leuchtstoff« finden als Sterilisationslampen zum Abtöten von Bakterien und als Höhensonne zur Bräunung der Haut Verwendung. Bei den modernen Leuchtstoff-Kompaktlampen (»Energiesparlampe«) handelt es sich um mehrfach gefaltete Leuchtstoffröhren, die über ein spannungstransformierendes und frequenzwandelndes Betriebsgerät mit Wechselspannungsfrequenzen von einigen zehn Kilohertz betrieben werden. Sie nehmen bei gleicher Leistung dreimal weniger Energie auf als Glühbirnen.

 

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