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Resonanzspektroskopie, magnetische

Atom- und Molekülphysik, spezielle Methode der Atom-Absorptionsspektroskopie bzw. der Molekülspektroskopie für Frequenzbereiche, in denen keine durchstimmbaren Laser zur Verfügung stehen. Dies ist z.B. für den nahen Infrarotbereich mit Wellenlängen zwischen 5 und 10 mm mit CO-, NO2- und CO2-Lasern der Fall. In einem solchen Experiment wird die Frequenz eines Festfrequenzlasers verwendet, und die Atome werden mit Hilfe des Zeeman-Effekts in Resonanz mit der Strahlung gebracht. Dabei werden die magnetischen Unterzustände des Teilchens durch Anlegen eines Magnetfeldes so weit verschoben, bis das Atom in Resonanz mit der Strahlung ist. Das Verändern der magnetischen Feldstärke ermöglicht somit die Aufnahme eines Resonanzspektrums. Wegen der hohen erreichbaren Sensitivität wird die Probe dabei oft ins Innere eines Laserresonators (Resonator) eingebracht (Intra-Cavity-Absorptionsspektroskopie).

 

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