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Stapelspeicher

Stack, (engl, Sack). UFO-Speicher. Engl. Abk. für last in first out, zuletzt hinein, zuerst heraus. Speicher, bei dem die Informationen in umgekehrter Reihenfolge zum Einlesen ausgelesen werden, d. h., die zuletzt eingelesene Information wird als erste ausgelesen. S. werden in Rechnern zur Abarbeitung von Unterprogrammen benötigt. Unterprogramme sind komplette Programmabläufe, die innerhalb eines Programms durch einen Befehl aufgerufen werden können. Der S. speichert die Adresse des Befehls, der nach dem Unterprogramm abgearbeitet werden soll. Nach Abarbeitung des Unterprogramms gibt es einen Rückkehr-(Return)-Befehl ins alte Programm. Dazu wird die Adresse des nächsten Befehls dem S. entnommen. Man kann Unterprogramme ver-schachteln, so daß in einem Unterprogramm ein weiteres Unterprogramm aufgerufen wird. Die Adressen der nächsten Befehle der jeweiligen übergeordneten Programme werden dann im S. „gestapelt". Die maximale Tiefe der Verschachtelung hängt von der Speicherkapazität des Stapelspeichers ab. In der Mikrorechentechnik, in der auch der Begriff LIFO statt S. gebräuchlich ist, wird meist ein Teil des Hauptspeichers (RAM) als Stapelspeicher benutzt. Elektronik, Halbleiterphysik, Kellerspeicher, Stack, Speicherbereich, der nach der Speicherverwaltungsmethode »last in, first out« (LIFO) arbeitet. Dabei wird das jeweils zuletzt eingegangene Datenelement oben auf den Stapel gelegt, und nur dieses jeweils oberste, zuletzt abgelegte Element kann direkt entnommen werden.

 

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Weitere Begriffe : Kontinuumsmechanik | Coanda-Effekt | Drosselregelung

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