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Analogrechner

Verarbeitet im Gegensatz zum bekannten Computer die Daten nicht in digitaler Form, sondern als physikalische Größen wie Längen, elektrische Spannungen oder Widerstände, die sich kontinuierlich (nicht digitalisiert) verändern können. Rechenelemente eines A. sind z. B. Summierer, Integrierer, Multiplizierer und Komparatoren (Vergleicher), die aus Transistoren, Dioden und integrierten Schaltungen (Chip) aufgebaut werden. A. werden besonders bei wissenschaftlichen Aufgaben und technischen Entwicklungen eingesetzt, weil z. B. die Wirkungen allmählich veränderter Eingangsgrößen unmittelbar erkennbar sind, was etwa die Optimierung von Verfahren erleichtert. In der Elektronik: Rechner zur Verarbeitung analoger physikalischer Größen. Die A. bestehen aus Rechenelementen, deren Arbeitsweise über Festverdrahtung, meist aber über steckbare Programmierfelder festgelegt wird, sowie aus einem Steuerteil und einem Auswertegerät. Den analogen Eingangswerten (Analogtechnik) werden Spannungsamplituden zugeordnet, die mit Hilfe der Rechenelemente wie Inverter, Summator, Integrator, Multiplikator, Funktionsgenerator usw. in der gewünschten Form verändert werden und nach der Bearbeitung ebenfalls als analoge Spannungsamplituden dem Auswertegerät zugeführt werden. Als Auswertegeräte werden Oszillografen, xy-Schreiber usw. eingesetzt. Das Steuerteil hat die Aufgabe, den Integrator als einziges zeitabhängiges Rechenelement zu steuern und bestimmt damit das gesamte Betriebsverhalten des A. A. werden vorteilhaft zur Simulierung dynamischer Prozesse eingesetzt, z. B. für die Rechnersimulation beim Entwurf von Schaltungen.

 

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