A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Dual-Slope-Prinzip

insbesondere zur Digitalisierung von Gleichspannungen und langsamen Signalen verwendetes Funktionsprinzip bei Analog-Digital-Wandlern. Das Verfahren beruht auf der Messung von Integrationszeiten eines Kondensators beim Aufladen durch die Messspannung und der Entladung gegen eine Referenzspannung. Der Messzyklus teilt sich dabei in drei Phasen auf. In der ersten Phase lädt sich der Kondensator über einen Widerstand auf, wobei die Ladung proportional zu dem Integral über der Eingangsspannung ist. In der zweiten Phase entlädt sich der Kondensator linear gegen die Referenzspannung, ein Zähler zählt dabei solange, bis ein Komparator ihn stoppt. Der Zählerstand ist dann proportional der Ladung bzw. zur Eingangsspannung. Das Zurücksetzen des Zählers und Kondensators schliesst die dritte Phase und somit den Messzyklus ab. Eine typische Anwendung dieses störsicheren, aber langsamen Funktionsprinzips ist bei den gebräuchlichen Digitalmultimetern zu finden.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Dual-In-Line-Gehäuse
Dual-Slope-Wandler

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Rohrrümpfe | Bardeen | Gammaastronomie

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen