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Fabry-Pérot-Resonator
Laserphysik
und -technik, ein offener optischer Resonator, der sich aus dem
Fabry-Pérot-Interferometer entwickelt hat und vor allem in der Laserphysik
Anwendung findet. Die ersten Laserresonatoren, so. z.B. beim Rubinlaser, waren
Fabry-Pérot-Resonatoren. Der Fabry-Pérot-Resonator ist ein biplanarer
Spiegelresonator, d.h. er besteht aus zwei identischen planparallelen koaxialen
Spiegeln, der so justiert wird, dass die Lichtstrahlen achsenparallel verlaufen.
Das Lasermedium befindet sich zwischen den Spiegeln. Im Gegensatz zu
fokussierten Resonatoren, bei denen das Lasermedium ausserhalb der Strahlachse
im Bereich des Fokus nicht zur kohärenten Emission beitragen kann, gestattet
dieser Resonator prinzipiell, das gesamte aktive Lasermedium zu nutzen. Durch
die einfache Geometrie lässt sich der Fabry-Pérot-Resonator auch theoretisch
vergleichsweise einfach behandeln. Elektromagnetische Wellen mit
Resonanzfrequenzen nn und
-wellenlängen ln bilden im Resonator eine stehende Welle
(Resonatormode). Dabei gilt: nn = n · (c / 2L), ln
= 2L / n (L:
Spiegelabstand, c: Lichtgeschwindigkeit im
Lasermedium).
Der grosse Nachteil des Fabry-Pérot-Resonators beim Einsatz als
Laserresonator ist seine Empfindlichkeit: Die Spiegel müssen zum einen auf
Bogensekunden genau ausgerichtet sein, zum anderen müssen sie äusserst eben sein
(l
/ 50). Ausserdem können starke Beugungsverluste den Laserbetrieb
verhindern.

Fabry-Perot-Resonator: a) aus nur einem Spiegel mit zwei
reflektierenden Schichten aufgebaute Variante; b) Bauweise mit zwei Spiegeln.
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