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Ferroelektrizität

Festkörperphysik, eine Erscheinung, die eine makroskopische Polarisation in bestimmten Materialien (sog. Ferroelektrika) hervorruft. Die spontane Polarisation beruht auf einer Gitterdeformation bei ferroelektrischer Umwandlung.

Typische Begleiterscheinungen der Ferroelektrizität sind: Paraelektrizität oberhalb der Curie-Temperatur;Übergang zu mehreren Kristallstrukturen niedrigerer Symmetrie bei Temperaturerniedrigung auch unterhalb des Curie-Punkts; Gültigkeit des Curie-Weiss-Gesetzes in der Nähe des Curie-Punkts; optische Doppelbrechung des Kristallgitters aufgrund der aus der Gitterdeformation folgenden räumlichen Anisotropie; Hystereseeffekte der Polarisation unter dem Einfluss eines äusseren elektrischen Feldes; niederfrequente, »weiche« optische Gitterschwingungen in der Nähe des ferroelektrischen Übergangs.

 

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