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Glasfaseroptik

Eine Glasfaseroptik besteht aus tausenden, extrem feinen und optisch einwandfreien Glasfasern (0 ca. 0,001 mm), die in einen Mantel (dünnste Metall- oder Kunststoffschläu-che) eingeschlossen und an ihren geschliffenen Enden gefaßt (miteinander verklebt) sind. Lichtstrahlen, die durch die polierten Eintrittsflächen fallen, werden im Faserinnern durch Totalreflexion weitergeleitet, d. h., sie folgen jeder Krümmung der Faser, bis sie diese am anderen Ende wieder verlassen. Glasfaseroptiken erschließen fotografische Aufnahmebereiche, die mit gewöhnlichen Objektiven nie zugänglich gemacht werden könnten (z. B. Lapro-skopie in der Medizin). Das Auflösungsvermögen derartiger Faseroptiken ist verständlicherweise von der Anzahl der Lichtfasern pro Flächeneinheit abhängig, denn jede Einzelfaser kann nur einen (hellen oder dunklen) Bildpunkt übertragen. Glasfaseroptiken mit dem obengenannten Durchmesser der Einzelfaser lösen bis zu 10 000 Bildpunkte pro mm2 auf. (Dies entspricht in etwa dem Auflösungsvermögen der heutigen Filmmaterialien.) Im Bereich des Foto-Design werden Glasfaseroptiken dazu benützt, geeignete Motive in mosaikartige (pointillistische) Bilder zu verwandeln.

 

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