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Halogenglühlampe

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Irene Kramer-Schwenk

Spezielle Glühlampe mit Halogenzusatz. Bei der H. wird durch einen Kreisprozeß zwischen dem abgedampften Wolfram der Lampenwendel und dem Halogendampf der Lampenfüllung die Verdampfung des Wolframs und die damit verbundene Kolbenschwärzung erschwert. H. werden mit höheren Temperaturen (>3 000°C) als die normalen Glühlampen betrieben; deshalb haben sie eine bessere Lichtausbeute (etwa 20 lm/W) und eine höhere Leuchtdichte. Da der Halogenkreisprozeß nur bei einem heißen Kolben aufrechterhalten werden kann, besitzen die H. kleine Kolben aus Quarz- oder Hartglas. H. sind für Projektionszwecke und für tiefstrahlende Systeme (Scheinwerfer und Flutlichtanlagen) gut geeignet. Es gibt H. in Soffittenform oder in kompakter Ausführung . Die H. dürfen nur bedingt mit Unterspannung betrieben werden, da u. U. der Kreisprozeß gestört ist.

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