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Lichtleiter

Optisches Bauelement zur Weiterleitung von Licht innerhalb eines langen Gefäßes, an dessen Manteloberfläche das Licht durch Mehrfachreflexionen von der Eintrittsfläche bis zur Austrittsfläche gelangt. Bei L. nutzt man die Totalreflexion aus, um Licht gezielt vom Ort der Lichtquelle zum Ort der Beleuchtung zu transportieren. Man kann somit das Licht um die „Ecke" leiten und schwer zugängliche Stellen beleuchten . Lichtstäbe sind L. aus massivem Material. Bringt man mehrere kleine Fasern zu einem Übertragungsbündel zusammen (Faser- oder Fiberoptik), erhält man flexible L. Sind die Fasern ungeordnet, spricht man von einem L.Kabel, bleibt die Ordnung der Fasern an der Ein- und Austrittsfläche des L. erhalten, kann man Bilder übertragen (Bildleitkabel). Mit handelsüblichen Fasern kann man Beleuchtungsaperturen bis zu 30° übertragen. L. werden aus Glas, Quarz oder Kunststoff hergestellt. Glasfaser, System zur Übertragung optischer Signale, bestehend aus einer dünnen Kernfaser und einer Mantelumhüllung, die einen niedrigeren Brechungsindex als die Kernfaser besitzt. Dadurch tritt bei der Ausbreitung von Licht im Kern an der Grenzfläche Totalreflexion auf. Der Unterschied der Brechungsindizes zwischen Kern und Mantel beträgt nur wenige Prozent, so dass sich das Licht nur unter einem sehr flachen Winkel zur Faserachse ausbreiten kann. (Glasfaseroptik, Glasfaserverstärker)

 

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