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M A N -M-Verfahren

Von Meurer entwickelte Dieseleinspritzverfahren. Man unterscheidet M-Verfahren, HM-Verfah-ren und FM-Verfahren. Das M-Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß durch drehende Luftbewegung und kurz vor der Verbrennung erfolgende filmartige Kraft-stoffauftragung auf die Wand des im Kolben befindlichen kugelförmigen Brennraumes eine Ladungsschichtung erfolgt. Das M-Verfahren ermöglicht weiche Verbrennung und wirtschaftlichen Betrieb. Das HM-Verfahren ist eine Weiterentwicklung des M-Verfahrens. Unter Beibehaltung des M-Verfahrens werden durch konstruktive Maßnahmen aerodynamische Effekte erzielt, die zu einer höheren Zylinderfüllung führen. So können bei einem Sechszylinder-Motor mit der Zündfolge 1-5-3-6-2-4 zwei Saugrohrgruppen vorgesehen werden, die jeweils Zylinder mit 240° Kurbelwinkel Zündabstand verbinden und in ihrer Länge so abgestimmt werden, daß sich die Bewegungsenergie der Luftsäule erst im Bereich des maximalen Ventilhubes voll zur Erhöhung der Luftgeschwindigkeit im Einlaß-Drallkanal auswirkt. Das FM-Verfahren wendet die Meurer-Prinzipien bei Fremdzündungsmotoren an. Gegenüber der Einspritzdüse wird eine besonders gestaltete Zündkerze angeordnet. Die in der Zündkerze eingeleitete Teilverbrennung entflammt das an der Brennraumwand konzentrierte Gemisch. Die Zuführung des Gemisches zur Zündkerze erfolgt über eine 90° des Kugelbrennraumes umlaufende Nut.

 

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