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Prozeßfotografie

Die praktische Anwendung der Fotografie als »Produktionsmittel« in der industriellen Fertigung ist heute zu einem wichtigen Zweig fotografischer Technologie geworden. Unter der Bezeichnung Prozeßfotografie hat sich diese zu einem Spezialgebiet entwickelt, das aus dem mechanischen und elektronischen Fertigungsprozeß nicht mehr wegzudenken ist. Neben dem bereits konventionellen Bereich der fotografischen Reproduktion zum Zwecke der Konstruktion und Planung, hat sie sich u. a. als zuverlässige Methode der Registrierung und Vermessung bei bestimmten Aufgaben wie Strömungsmessung, Materialprüfung, Belastungstests etc. erwiesen. Geradezu unerläßliche und technologische Voraussetzung ist die Prozeßfotografie für die Herstellung von Leiterplatten und gedruckten Schaltungen geworden. Revolutionierende Techniken, wie die Entwicklung von Mikroschaltungen (Mikroprozessoren), wären ohne raffinierteste fotografische Verfahren nicht realisierbar. Ähnliches gilt für produktions-und funktionstechnische Untersuchungen, die mit den Techniken der Hochfrequenzfotografie, Röntgenfo-tografie, Mikrofotografie, Fluoreszenzfotografie, Infrarotfotografie, Äquidensiten-Technik, Strobos-kopfotografie, Holographie usw. durchgeführt werden.

 

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