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Schaltungslogik

Elektronik, Halbleiterphysik, in integrierten Schaltungen realisierte logische Verknüpfungen, welche die Grundlage bei der Verarbeitung von digitalen Daten bilden. Die Grundelemente der Schaltungslogik werden auch als Gatter bezeichnet; die entsprechenden elektronischen Bauelemente führen Boolesche Verknüpfungen (Schaltalgebra) zwischen weiteren elektronischen Bauelementen durch. Gatter haben i.a. einen oder zwei Eingänge und genau einen Ausgang für Signale. Je nach Typ des Gatters wird damit eine der folgenden Booleschen Verknüpfungen, welche sich jeweils durch eindeutige binäre Wahrheitstabellen beschreiben lassen, durchgeführt : AND (UND, UND-Gatter), OR (ODER, ODER-Gatter), NOT (NICHT, NICHT-Gatter), XOR (XOR-Gatter), NAND (NAND-Gatter), NOR (NOR-Gatter).

Nun lassen sich in der Schaltalgebra alle möglichen logischen Verknüpfungen entweder mit den drei einfachen Verknüpfungen AND, OR und NOT oder sogar mit nur einer der beiden grundlegenden Basis-Verknüpfungen NAND oder NOR darstellen. Diese zweite Möglichkeit kommt natürlich der technischen Realisierung sehr entgegen: Man kann also beliebig komplexe logische Schaltungen mit einer einzigen Basis-Baugruppe realisieren, wobei die NAND-Verknüpfung die in der technischen Anwendung bedeutendere der zwei Basis-Baugruppen ist. Ein solches NAND-Bauelement lässt sich mit wenigen Transistoren realisieren, z.B. mit zwei Bipolar-Transistoren in sogenannter TTL-Technik (Transistor-Transistor-Logik). (Schaltalgebra, Logikfamilien, logische Schaltungen)

 

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