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Sensor faseroptischer

Kombination eines optoelektronischen Sensors (Sensor, optoelektronischer) mit einer Glas faser (Lichtleitertechnik), deren optische Eigenschaften durch eine physikalische Größe verändert werden können. Längenänderungen von Glasfasern verändern die Laufzeit von Laserlicht durch die Faser. Das führt zu einer Phasenverschiebung der Lichtwellen, die durch Mischung mit dem Licht einer Referenz-Glasfaser zu einer Teilauslöschung des Lichts führt. Diese ist der Längenänderung der Meßfaser proportional und wird von einem optoelektronischen Sensor ausgewertet. (Anwendung: Dehnungsmeßstreifen, Temperatursensor) Weiterhin werden die Veränderungen des Brechungsindex von Glasfasern ohne Mantel bei mechanischen Beanspruchungen (Drucksensor) oder beim Eintauchen in verschiedene Medien (Füllstandsmesser, Meßanordnung für Brechungsindex), die Phasendrehung von polarisiertem Licht im Magnetfeld (Strommesser) sowie das Reflexionsvermögen von Werkstücken (Abstandsmessung) ausgenutzt. Die Entwicklung von f. S. steht noch am Anfang. F. S. sind gewöhnlich sehr klein. Sie sind besonders günstig anwendbar zur Fernmessung von Parametern in gefährlicher Umgebung.

 

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