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Solarenergienutzung

Gemeint ist die Umwandlung der Sonnenenergie in Nutzenergie mit Hilfe technischer Mittel. Die S. kann zur teilweisen Deckung des individuellen und kollektiven Energiebedarfs beitragen, was aber bisher nur marginal der Fall ist. Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von rund 1018 kWh (Watt) auf die Erdoberfläche. Das ist über 13000mal mehr als derzeit an Primärenergie verbraucht wird. Die Gesamt- oder Globalstrahlung setzt sich aus der direkten und der diffusen Strahlung zusammen. Im Hochsommer werden in Deutschland auf einen Quadratmeter täglich rund 5 kWh an Sonnenergie eingestrahlt, im Jahr etwa 1000 kWh; in Rom sind es 1680 und in der Sahara 2350 kWh. Während sich die Sonnenenergie in gemäßigten Klimazonen vorwiegend zur Wassererwärmung und zur Raumheizung sowie in kleinerem Maßstab zur Gewinnung elektrischen Stroms (Photovoltaik) anbietet, kann sie in warmen, subtropischen und tropischen Regionen auch großtechnisch in Solarkraftwerken thermisch und photovoltaisch genutzt werden. Unterschieden werden direkte und indirekte Möglichkeiten der S. mit aktiven oder passiven Geräten. Bauweisen und Verfahren. Aktive Systeme zur Wärme- oder Stromerzeugung sind Solarzellen (Photovoltaik), Absorber (Absorption). Kollektoren (Sonnenkollektoren) und in Verbindung damit Wärmepumpen sowie Solarkraftwerke. Passive Möglichkeiten der S. bietet die Solararchitektur.

 

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