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stationäres Kriechen

Festkörperphysik, die – nach einer Anfangszeit – zur Zeit proportionale Dehnung , d.h. konstante Kriechrate, einer Probe bei Belastung mit einer konstanten Spannung. Bei einfachen Metallen tritt stationäres Kriechen in der Regel jenseits von 10% bis 20% Dehnung auf. Beim Kriechversuch zeichnen sich bei linearer Auftragung mehr oder weniger drei Kriechbereiche ab. Dem Kriechen geht stets eine unmittelbar elastische Dehnung voraus, gefolgt von einem Primärbereich mit stark abnehmender Kriechrate. Zwischen dem Sekundärbereich – dem des stationären Kriechens – und dem eigentlichen Bruch liegt in der Regel ein Tertiärbereich, bei welchem die Kriechrate beschleunigt zunimmt.

Das stationäre Kriechen einer Probe beruht auf den sich gegenseitig aufhebenden Effekten der Verfestigung und der Entfestigung.

 

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