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Techniklexikon

Takt

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Autor:
Hermann Loring

Engl. dock. Periodisches Signal zum Synchronisieren verschiedener Vorgänge. T. sind besonders in der Digitaltechnik von Bedeutung. Die von einem T.generator erzeugten T.signale bilden die Steuerkommandos für den zeitlich richtigen Ablauf verschiedenartigster Vorgänge innerhalb eines Systems. Bei Digitalrechnern werden die T.signale durch das Steuerwerk an alle mit ihm in Verbindung stehenden funktioneilen Einheiten des Rechners weitergeleitet. Auf diese Weise werden alle Vorgänge innerhalb des Rechners und zum Teil auch der Peripherie zeitlich richtig zueinander koordiniert. Die T.frequenz eines Digitalrechners ist ein wichtiges Kriterium seiner Leistungsfähigkeit; teilweise können Mikroprozessoren schon mit T.frequenzen bis über 15 MHz arbeiten. Die T.signale werden bei modernen T.generatoren mittels Quarzoszillatoren und gegebenenfalls entsprechenden Teilern erzeugt. Bei Mikroprozessoren sind die T.generatoren teilweise mit auf dem Chip integriert, bei Einchip-Mikrocomputern ausschließlich, wobei der Schwingquarz separat von außen an die entsprechenden Anschlüsse der IS angeschlossen wird. Aus Gründen der Sicherheit werden T.gene-ratoren teilweise auch mit zwei parallel arbeitenden Quarzoszillatoren betrieben, um bei Ausfall eines Oszillators den Betrieb des Systems aufrechterhalten zu können (fehlertolerantes System).

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