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UV-Spektroskopie

Biophysik, Ultraviolett-Spektroskopie, Teilgebiet der Spektroskopie, welches Wechselwirkungen von Atomen und Molekülen mit elektromagnetischen Wellen im Wellenlängenbereich von etwa 100-4 000Å untersucht. Damit ist die UV-Spektroskopie zur Untersuchung vieler Elektronenübergänge geeignet. Die Linienspektren der Atome beobachtet man typischerweise in Emission, die Bandenspektren der Moleküle werden meist in Absorption aufgenommen. Die UV-Spektroskopie hat grosse Bedeutung in der molekularen Biophysik, da häufig auftretende Monomere mit aromatischen Atomgruppen (z.B. die Aminosäuren Phenylalanin, Tryptophan, Tyrosin und Nucleinsäurebasenpaare) in Biomakromolekülen ausgeprägte Absorptionsmaxima im UV-Bereich haben (Absorptionsspektroskopie, CD-Spektroskopie).

Wegen der Absorption von UV-Licht durch Glas und Luft muss für UV-Spektrometer ein erheblicher technischer Aufwand betrieben werden. Für Linsen verwendet man Flussspat (bis 1 300 Å), Quarz oder Steinsalz (bis 2 000 Å). Bei noch kleineren Wellenlängen benutzt man im Vakuum aufgestellte Beugungsgitter (Vakuumspektrometer).

 

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