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Bardeen

John, amerikanischer Physiker, *23.5.1908 Madison, †30.1.1991 Boston; 1930-38 Geophysiker beim Flug-Forschungs- und Entwicklungscorps; 1938 Professor an der Universität von Minnesota; 1945-51 bei den Bell Telephone Laboratories in Murray Hill (N.Y.); ab 1951 Professor für Physik an der Universität von Illinois in Urbana; entwickelte zusammen mit W.H. Brattain und W.B. Shockley auf der Grundlage der Quantenmechanik der Festkörper 1947-48 den Transistor; erhielt dafür 1956 zusammen mit Brattain und Shockley den Nobelpreis für Physik; erkannte 1950 neben H. Fröhlich die Bedeutung der Elektron-Phonon-Wechselwirkung für den Mechanismus der Supraleitung und leitete mit Fröhlich die daraus resultierende Wechselwirkung der Elektronen ab; für seine bahnbrechenden Arbeiten zur quantenmechanischen Deutung der Supraleitung, die in Zusammenarbeit mit L.N. Cooper und J.R. Schrieffer zur Formulierung der BCS-Theorie (nach den Anfangsbuchstaben der drei Forscher benannt) führten, wurde er 1972 zum zweiten Mal mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet (zusammen mit Cooper und Schrieffer).

Bardeen

Bardeen, John

 

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