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Dunst

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Irene Kramer-Schwenk

Bezeichnung für in der Atmosphäre optisch wirksame Aerosole mit einem Radius r > 0,1mm. Dunstpartikel bestehen aus einer Mischung von Salzen, vorwiegend Chloriden, Sulfaten und Nitraten von Calcium, Natrium, Magnesium, Kalium und Ammonium. Aufgrund ihrer Löslichkeit senken diese Partikel den Dampfdruck des Wassers und erlauben dadurch die Anlagerung von Wasser schon in ungesättigter Luft. Dadurch unterliegen Dunstpartikel in Abhängigkeit von der Luftfeuchte einer hohen Grössenvariabilität. In feuchter (aber noch ungesättigter) Luft führen vergrösserte optische Streuquerschnitte zu einer Verminderung der atmosphärischen Sichtweite. Ausgeprägte räumliche Gradienten der Luftfeuchte sind daher oft an einer starken Änderung der Sichtweite zu erkennen. (Dunstgrenze, Nebel)

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