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Durchlichtmikroskopie

Laboratoriumsmethoden und -geräteOptik, optische Transmissionsmikroskopie, mikroskopisches Verfahren zur Untersuchung von durchsichtigen (transparenten) Objekten, bei dem das Beleuchtungslicht durch die Probe hindurchtritt. Man unterscheidet im wesentlichen zwei Beleuchtungsarten: die Hellfeld- und die Dunkelfeldbeleuchtung (Dunkelfeldmikroskopie). Das Prinzip sei am Beispiel der Köhlerschen Beleuchtung (neben der kritischen Beleuchtung das zweite Hellfeldverfahren) beschrieben. Mit Hilfe eines Kollektors und einer Leuchtfeldblende wird die Lichtquelle über ein Prisma und einen Kondensor in die Objektebene abgebildet. Das Objekt wird mit dem Objektiv vergrössert in der Zwischenbildebene abgebildet. Das als Lupe fungierende Okular ermöglicht dann die nochmals vergrösserte Betrachtung des zu untersuchenden Objektes (Abb.). Da transparente Präparate wenig streuen oder absorbieren und damit unter normalen Umständen nur einen sehr geringen Kontrast ergeben, wird bei solchen Proben im Durchlicht oft eine Phasenkontrasteinrichtung verwendet. Zur Mikroskopie lichtundurchlässiger (opaker) Objekte dient die Auflichtmikroskopie. Im IR- und UV-Bereich verwendet man meist optische Rasterverfahren.

Durchlichtmikroskopie

Durchlichtmikroskopie: Schnittbild und Strahlengang.

 

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