A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Elektrofahrzeug

Straßenfahrzeuge mit elektromotorischem Antrieb. Stationär erzeugte Elektroenergie wird in bordgebundenen Sekundärspeichern gespeichert oder über zweipolige Fahrdrahtleitung zugeführt. Im Fahrzeug kann Elektroenergie mit Primärspeichern (Brennstoffzellen) oder durch Generatoren gewandelt werden. Die Generaforen können durch Verbrennungsmotoren oder durch mechanische Speicher (Gyroantrieb) angetrieben werden. Es ist Gleichstrom-, Einphasenwechselstrom- und Dreiphasenwechselstrom-betrieb möglich. Als Elektromotoren kommen Gleichstrom-Reihenschlußmotoren, fremderregte Gleichstrommotoren und Drehstromasynchronmotoren zur Anwendung. Bei Gleichstrombetrieb erfolgt Regelung der Anker- und Erregerströme durch elektronische Bauelemente. Die Geschwindigkeitsregelung erfolgt durch Steuern der Breite oder der Folgefrequenz von Gleichstromimpulsen. Bei Wechsel- oder Drehstrombetrieb erfolgt Strom- und Fre-qüenzregelung. Eine Rückspeisung der Bremsenergie über den Motor als Bremsgenerator ist möglich. Technische Kenngrößen der E. noch sehr unterschiedlich. Spitzenwerte: Reichweite 300 km; Maximalgeschwindigkeit 100 km/h; Leistung 150 kW; Motordrehzahlen 83 U/s («5000 U/min): bei Gleichstrommotoren; 333 U/s (20000 U/ min) bei Drehstrommotoren. Volladung der Batterien in 1,5 bis 4 h; Teilladung der Batterien in 10 bis 30 Minuten für eine Reichweite von 32 km. Beschleunigung 0 bis 80 km/h in 20 s [23] [24].

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Elektroerzeugung
Elektrofilter

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Magnetfeldlinien | Mg | Lampensockel

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen