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Fernsteuerbänder

FernsteuerfrequenFernsteuerfrequenzen: Bezeichnung der in iden jeweiligen Ländern für die Modellpernsteuerung freigegebenen Hochfrequenzen bzw. HFBereiche. In der Regel handelt es pich um die freigegebene Industriefrequenz F 3, 56 MHz und deren Oberwellen. Dazuzählen vor allemf0 = 13, 56 MHz, F. - 13, 56 MHz ± 0, 05 % (DDR), f0=27, 12MHz, F. = 27, 12MHz±0, 6% (DDR), f0 = 40, 68 MHz (in der DDR nicht zugelassen), f0 = 433, 92 MHz, F. = 433, 92 MHz ±0, 2% (DDR). Da die F. mit einer Toleranz versehen sind, handelt es sich also um Frequenzbänder, die für die Fernsteuerung freigegeben sind. Die international genutzte F. 27, 12 MHz hat eine Toleranz von ±0, 6% und reicht damit von 26, 96 MHz... 27, 28 MHz. Um die F. maximal zu nutzen, werden sie in HFKanäle (Fernsteuerkanäle) unterteilt. Welche Frequenzbänder außer den Industriefrequenzen in den jeweiligen Ländern für die Fernsteuerung freigegeben sind, geht aus der Tabelle hervor. Das jeweils belegte Frequenzband kann durch einen farbigen Frequenzwimpel an der Senderantenne gekennzeichnet werden. Fernsteuerkanäle: Einteilung der Fernsteuerfrequenzen (Fernsteuerbänder) in Kanäle mit vorgegebener Bandbreite, um mehrere Fernsteueranlagen parallel betreiben zu können. Voraussetzung ist die Verwendung genügend schmalbandiger Fernsteueranlagen. Bei Verwendung von Schmalbandanlagen (Bandbreite < 10 kHz) können z. B. im 27, 12MHzBand 32 Anlagen parallel betrieben werden. In einigen westeuropäischen Ländern werden im 27, 12MHzBand auch CBFunkgeräte (Sprechfunk) betrieben, weshalb in den dafür freigegebenen Kanälen zusätzlich mit Störungen zu rechnen ist. Die Mittenfrequenzen und Kanalnummern sind aus der Tabelle ersichtlich. Um die Sendefrequenz kenntlich zu machen, kann man einen farbigen Frequenzwimpel (Farbe je nach Frequenzband) mit aufgedruckter Kanalnummer an der Senderantenne befestigen. Fesseldreieck: Fesselrennbootmodelle Fesselflug, leinengesteuerter Kreisflug: Flug mit leinengesteuerten Modellen. Beim F. wird das Modell über Leinen gesteuert im Kreis geflogen. F. kann man mit einfachen Modellen oder auch vorbildähniichen Modellen ausführen. Daneben werden im F. auch Wettkämpfe in den Klassen F2A (Geschwindigkeit), F2B (Kunstflug), F2C (Mannschaftsrennen; Team Racing) und F2D (Fuchsjagd; Combat) ausgetragen. Für den F. benötigt man den Fesselfluggriff, zwei15... 25 m lange Steuerleinen und das Modell. Die Steuerbewegung wird vom F. griff über die Steuerleinen und eine Umlenkmechanik im Modell auf das Höhenruder (und evtl. auf die Klappen) übertragen. Damit steuert man das Modell nur hoch/tief; der Motor läuftauf Vollgas, bis der Kraftstoff verbraucht ist. Das Seitenruder ist auf einen festen Winkel eingestellt, damit das Modell immer nach außen zieht. Da nur eine Funktion gesteuert wird, ist der Flug von F. modellen i. allg. nicht so schwierig wie bei ferngesteuerten Modellen. Mit dem F. kann der Anfänger unkompliziert die Grundlagen des Fliegens, die Wirkung der Ruder und die Beherrschung der Modellmotoren kennenlernen, Fesselflugsteuerung

 

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