A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

Fluoreszenzmikroskopie

lichtoptisches Kontrastverfahren zur Darstellung fluoreszierender Strukturen. Autofluoreszente Proben verfügen über eine sogenannte primäre Fluoreszenz und brauchen daher nicht mit zusätzlichen fluoreszierenden Substanzen angereichert zu werden. Sekundär fluoreszierende Substanzen müssen dagegen zuerst mit geeigneten Farbstoffen (Fluorochromen) versetzt werden, damit Fluoreszenz beobachtet werden kann (Fluoreszenzmarkierung). Spezifische Färbungen erlauben dabei die genaue Lokalisierung der angefärbten Strukturelemente eines Objektes. In einem Fluoreszenzmikroskop liefert eine breitbandige Lichtquelle (i.a. eine Hg-Dampflampe) eine grosse Anzahl verschiedener Anregungswellenlängen. Da die Fluoreszenzintensität um einige Grössenordnungen kleiner ist als die Intensität des Anregungslichtes, muss auf eine möglichst intensive Beleuchtung geachtet werden. Durch spezielle dichromatische Strahlteiler (Fluoreszenzfilter) wird das Anregungslicht vom Fluoreszenzlicht separiert. Den Strahlteilern nachgelagert ist meist auch ein optischer Bandpassfilter, der die Bandbreite des Detektionslichts einengt und letzte Reste des Anregungslichtes vollständig ausblendet. Die aussagekräftigsten Fluoreszenztechniken finden sich heute in der Konfokalmikroskopie, wo Strukturen und deren Dynamik räumlich, zeitlich und spektral aufgelöst werden können.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Fluoreszenzmarkierung
Fluoreszenznachweis

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Dämpfungskonstante | Bean-Modell | Bogoljubow-Parasjuk-Hepp-Zimmermann-Renormierung

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen