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Hyperladung

1) additive Quantenzahl, definiert als Summe aus Baryonenzahl und Strangeness: Y = B + S. Die Hyperladung ist ebenso wie die Isospin-Komponente T3 eine bezüglich der starken Wechselwirkung erhaltene Quantenzahl. Die Existenz zweier erhaltener Quantenzahlen spiegelt die Tatsache wieder, dass es sich bei der SU(3) um eine Gruppe mit Rang 2, d.h. zwei Erzeugenden in Diagonalform, handelt. Isospinkomponente und Hyperladung hängen über die Gell-Mann-Nishijima-Formel zusammen:

Hyperladung

2) Im Rahmen der schwachen Wechselwirkung eingeführte Eigenschaft der Felder zur Charakteriserung ihres U(1)-Transformationsverhaltens. Die linkshändigen Felder ne und eL tragen zwangsläufig die selbe Hyperladung, das rechtshändige Elektron kann davon abweichen. Im Gegensatz zur elektrischen Ladung Q bildet die schwache Hyperladung YW für links- bzw. rechtshändige Felder jeweils eine Erhaltungsgrösse. Sie kann durch eine Quasi-Gell-Mann-Nishijima-Formel Q = TW3 + YW / 2 definiert werden, wobei TW3 die dritte Isospin-Komponente ist. Das Dublett (ne; eL) mit TW3 = ±1 / 2 hat dann die schwache Hyperladung YW = -1, das Singulett TW3 = 0 YW = -2.

 

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Weitere Begriffe : kritischer Zustand eines Supraleiters zweiter Art | Vierfaktorenformel | Chamberlin-Moulton-Theorie

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