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Rückkopplung

Laserphysik und -technikElektronik, HalbleiterphysikSchwingungen und Wellen, feedback, allgemeines Prinzip, bei dem das Ergebnis eines Prozesses wieder auf den ursprünglichen Prozess einwirkt: Ein Teil des Ausgangssignales eines Systems wird auf den Eingang zurückgeführt. Dadurch werden die Eigenschaften des Systems verändert.

Die Rückkopplung ist besonders für resonante Phänomene (Resonanz, Resonator) von Bedeutung. Die wohl bekannteste Form ist die Rückkopplung zwischen Lautsprecher und Mikrophon, bei der die Lautstärke eigentlich unbegrenzt weiter wachsen würde, aber durch die maximale Leistung des Systems limitiert wird. Laser basieren auf dem Prinzip der Rückkopplung genauso wie viele elektronische Schaltungen und eine Reihe von Phänomenen aus Meteorologie, Geophysik und mathematischer Physik, speziell der nicht-linearen Dynamik (Fraktale).

Erfolgt die Rückkopplung so, dass sich die Amplitude der ursprünglichen und der rückgekoppelten Schwingung gerade addieren, beide also phasengleich sind, dann spricht man von Mitkopplung oder positiver Rückkopplung. Bei starker Mitkopplung kann ein System instabil werden, was bei der Signalerzeugung ausgenutzt wird. Mit einer schwachen Mitkopplung kann die innere Dämpfung eines Systems teilweise kompensiert werden. Sind dagegen beide Schwingungen um 180 ° phasenverschoben (gegenphasig), so subtrahieren sich die Amplituden; man spricht von Gegenkopplung oder negativer Rückkopplung, die insbesondere bei Verstärkern eingesetzt wird.

 

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