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Retarder

hier als Dauerbremse für Nutzfahrzeuge: 1. Hydrodynamischer R. , der wie eine Föttinger-Kupplung wirkt. Bei Talfahrten wird die mechanische Energie, die dann vom Fahrzeug ausgehend über die Antriebswelle in Richtung Motor läuft, über einen Rotor in kinetische Energie einer Flüssigkeit umgewandelt. Diese kinet. Energie wird an einem Stator wiederum in Wärme umgesetzt, was eine Kühlung des R. erfordert, der direkt in das Getriebe integriert werden kann. Das in ihm durch »Abbremsen« der Hydraulikflüssigkeit erzeugte Bremsmoment ist nicht temperaturabhängig. 2. Elektrodynamischer Retarder. Bei ihm sind an einer als Stator ausgebildeten Scheibe Spulen befestigt, die beim Bremsen über Rotoren zu beiden Seiten von ihm erregt werden. Durchlaufen die Rotoren das dabei entstehende elektromagnetische Feld (Elektromagnetismus), werden in ihnen Wirbelströme (Wirbelstrom) induziert (Induktion), die zu einem Bremsmoment führen, dessen Größe von der Erregung der Statorspulen abhängt. Die dabei entstehende Wärme muß ebenfalls abgeführt werden. In der Fahrzeugtechnik: Siehe auch: Dauerbremse

 

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retardierte Green-Funktion

 

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