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Spektrallampe

Lampen, die Licht bekannter Wellenlängen emittieren. In der Spektroskopie, Optik und der Strahlungsphysik steht man häufig vor der Aufgabe, ein Spektralgerät wellenlängenmäßig zu sichern, d. h., man muß dem Spektrum bestimmte Wellenlängen zuordnen. Dazu werden S. benötigt, die Linienspektren bekannter Zusammensetzung liefern. Das sind meist Edelgas- oder Metalldampflampen (Niederdruck- oder Hochdruckentladung). Die bekanntesten S. sind Natrium-, Zink-, Cad-mium-, Neon-, Thallium-, Quecksilber- und Deuteriumlampen. Eine besondere Art der S. ist die Hohlkatodenlampe, die sehr scharfe Atomspektren liefert. Die strahlenden Elemente werden aus der Katode in die Entladung geliefert. Es wird die sehr schmalbandige Resonanzstrahlung ausgenutzt (Materialien: Calcium, Kupfer, Eisen, Magnesium, Blei, Zink, Chromium, Nickel u. a.). Optik, Bezeichnung für eine Gasentladungslampe, die je nach Aufbau und Füllung das Linienspektrum des eingefüllten Edelgases oder Metalldampfes aussendet. Mit Hilfe der Spektrallampe erhält man relativ einfach monochromatische Strahlung mit einer hohen Strahldichte. Spektrallampen werden zur Kalibrierung von Spektralapparaten und bei der Spektralanalyse eingesetzt (Absorptionsspektroskopie).

 

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