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Sverdrup-Gleichung

Umwelt- und Geophysik, von dem Ozeanographen H. U. Sverdrup 1947 abgeleitete Gleichung zur Beschreibung der Bewegung von Wassermassen im Ozean. Sie beruht auf der Erhaltung der potentiellen Vorticity. Berücksichtigt man nur die windinduzierte Oberflächen-Schubspannung sowie die Coriolis-Kraft und vernachlässigt die innere Reibung, so ist der totale meridionale Massentransport M proportional zur Rotation der Schubspannung:

Sverdrup-Gleichung,

wobei Sverdrup-Gleichung die Oberflächen-Schubspannung und r0 die Dichte ist. Der Proportionalitätsfaktor b = f / y ist die Ableitung des Coriolis-Parameters f = 2W sinf nach der geographischen Breite. Die Sverdrup-Gleichung berücksichtigt neben dem Ekman-Transport (Ekman-Spirale) auch den geostrophischen Massentranport, der durch konvergente oder divergente Ekman-Strömungen erzeugt wird. Sie beschreibt das Phänomen, dass die Oberflächenströme auf der Ostseite der Ozeane erst zum Äquator und dann in Richtung Westen abgelenkt werden (Meeresströmungen).

 

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