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Aufladung

Methode zur Leistungserhöhung von Verbrennungsmotoren (Wärmekraftmaschinen). Ohne Aufl. kann ein Motor nur soviel Luft durchsetzen, wie er aufgrund seiner Zylinderabmessungen anzusaugen vermag. Durch Vorverdichten (Aufladen) der Ansaugluft erhöht sich die Luftdichte in den Brennräumen, in denen dann folglich mehr Kraftstoff verbrannt werden kann, wodurch sich die Motorleistung erhöht. Prinzipiell lassen sich vier Verfahren unterscheiden: 1. Dynamische Aufl. , bei der die Dynamik der angesaugten Luftsäule zur Druckerhöhung genutzt wird. Dazu kann jeder einzelne Zylinder ein spezielles Saugrohr erhalten oder Gruppen von Zylindern werden Resonanzrohre und Resonanzbehälter vorgeschaltet. 2. bei der mechanischen Aufladung, wird ein Luftverdichter direkt vom Motor angetrieben, dessen Fördermenge sich linear mit der Motordrehzahl verändert. 3. bei derAbgasturboaufl. wird ein Teil der Strömungsenergie des Abgases zum Antrieb einer Turbine (Abgasturbine) genutzt, die ihrerseits einen Verdichter (Lader) antreibt. 4. bei der Druckwellenaufladung kommt es in einem sog. Druckwellenlader zu einem direkten Energieaustausch zwischen dem Abgas, das mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in Druckwellen ausströmt, und der angesaugten Luft. - Aufgeladene Verbrennungsluft wird nach dem Verdichter häufig in einem sog. Ladeluftkühler wieder auf die Ausgangstemperatur rückgekühlt, weil wärmere Luft eine geringere Dichte besitzt als kalte. In der Fahrzeugtechnik: Vorverdichtung der gesamten oder eines Teils der Ladung außerhalb des Arbeitszylinders zum Zweck der Vergrößerung der Ladungsmenge im Arbeitszylinder. elektrostatische Aufladung.

 

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