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Daltonsche Gesetz

Daltonsche Gesetz der Partialdrücke; untersuchte die Absorption von Gasen durch Wasser und erweiterte das von W. Henry 1802 gefundene Henry-Gesetz über die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten auf Gasgemische (Henry-Daltonsches Gesetz); entdeckte 1802 unabhängig von J.L. Gay-Lussac die Gesetzmässigkeiten bei der Wärmeausdehnung von Gasen und erkannte, dass Gase sich bei Kompression erhitzen, bei Expansion (gegen äusseren Druck) abkühlen; postulierte 1803 in Anlehnung an Newtonsche Überlegungen die chemische Atomtheorie, welche die chemischen Elemente nach ihren Atomgewichten unterscheidet und alle Atome eines Elements als in physikalischer und chemischer Hinsicht identisch und gleich schwer ansieht; legte als Bezugseinheit zur Berechnung und Angabe des Atomgewichts (relative Atommasse) der Elemente und Verbindungen das Wasserstoffatom fest und erstellte die erste Tabelle von Atomgewichten, die sechs Elemente und 13 Verbindungen umfasste; fand 1804 bei Untersuchung des Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnisses in Methan und Ethin das Daltonsche Gesetz der multiplen Proportionen; entwickelte eine chemische Zeichensprache mit Atom- und Molekülsymbolen (z.B. Kreis für Sauerstoff, Kreis mit Kreuz für Schwefel), die sich allerdings gegen diejenige von J.J. von Berzelius nicht durchsetzen konnte; erfand das Taupunkt-Hygrometer; nach ihm ist ferner die von L.C. Pauling vorgeschlagene, in der Molekularbiologie gebräuchliche Einheit der Molekülmasse, das Dalton, benannt.

Dalton

Dalton, John

 

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