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Interferenzfilter

Filter, das den Interferenzeffekt ausnutzt und deshalb nur Wellenlängen in einem engen Spektralbereich durchläßt. Bringt man auf eine Glasplatte eine dünne lichtdurchlässige Schicht, so läßt diese aufgrund des Interferenzeffekts Licht einer bestimmten Wellenlänge sowie engbenachbarte Wellenlängen und Wellenlängen, die ein Vielfaches der bevorzugten Wellenlängen sind, hindurch. Verbindet man dieses System mit einem Farbfilter, das nur das Licht der Schwerpunktwellenlänge durchläßt, erhält man ein I. Die Halbwertsbreiten des durchgelassenen Spektrums betragen 10 nm bis 20 nm, der Transmissionsgrad beträgt im Maximum 20 % bis 40 %. Es gibt Verlaufs-L, bei dem sich die Dicke der interferierenden Schicht stetig ändert. Damit läßt es an verschiedenen Stellen Licht unterschiedlicher Wellenlängen durch. Kaltlichtspiegel, die nur sichtbare Strahlung durchlassen und infrarote Strahlung reflektieren, und halbdurchlässige Spiegel sind auch I. mit einer großen spektralen Bandbreite. Filter, dessen Wirkung nicht auf Absorption oder Dispersion, sondern auf der Interferenz des Lichtes beruht. Er besteht i.a. nur aus nicht-absorbierenden ,dielektrischen oder aber aus absorbierenden und nicht-absorbierenden dünnen Schichten, deren Dichte in der Grössenodung der Wellenlänge des Lichts liegt. Durch die an den dünnen Schichten entstehenden wellenlängenabhängigen Phasendifferenzen wird das Licht je nach Wellenlänge durch Interferenz verstärkt oder abgeschwächt. (Phasenplättchen)

 

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Interferenzkontrast

 

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Weitere Begriffe : Ekman-Drift | PLANOX-Verfahren | Bindungsdissoziationsenergie

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