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RAM
(Abk. für random access me-mory random access): Elektronisches Speicherelement (Speicherprogrammierung, Bauelement) mit »wahlfreiem Zugriff«. Im Gegensatz zum ROM handelt es sich um einen »Schreib-Lese-Speicher« in MOS-Technik.
In der Elektronik:
Engl. Abk. für random access memory, Speicher mit wahlfreiem Zugriff. Halbleiter- Variablenspeicher mit wahlfreiem Zugriff zu den Speicherzellen.
Man unterscheidet zwischen dynamischen R. (DRAM) und statischen R. (SRAM). Die Zugriffszeiten moderner R. liegen zwischen weniger als 100 ns und mehreren 100 ns. Sie werden überwiegend in MOS-Technik (n-Kanal-Technik oder CMOS-Technik) gefertigt und haben derzeitig Speicherkapazitäten bis zu 64 kbit (SRAM) bzw. 256 Kbit (DRAM). Da es sich bei den R. um flüchtige Speicher (Speicher, flüchtiger) handelt, werden teilweise Pufferbatterien (Ni-Cd) eingesetzt, um bei Ausfall der Versorgungsspannung die Daten zu erhalten. Eine Neuentwicklung zum Datenerhalt bei Spannungsausfall ohne Pufferbatterie ist der - NOVRAM. Der R. hat ma-trixförmig angeordnete Speicherzellen und damit den wahlfreien Zugriff. Er wird auch in Anlehnung an die Begriffsbildung beim ROM (Nur-Lese-Speicher) Schreib-Lese-Speicher (engl. write read memory) genannt. Der R. wird als Arbeitsspeicher verwendet.
Elektronik, Halbleiterphysik, Random Access
Memory, Schreib-Lese-Speicher, der einen wahlweisen Schreib- und Lesezugriff
(also den Zugriff an jeder beliebigen Stelle des Speichers) gestattet, im
Gegensatz zum Nur-Lese-Speicher ROM. Er findet daher Verwendung als
Arbeitsspeicher (Hauptspeicher) eines Computers. In einem solchen
Arbeitsspeicher laufen die Anwendungsprogramme ab, dabei werden die
entsprechenden Programmcodes und die bearbeiteten Daten dort zwischengelagert.
Ein RAM ist ein flüchtiger Speicher, dessen Inhalt beim
Ausschalten des Computers gelöscht wird. Es ist aufgebaut aus einer Anordnung
von Halbleiter-Speichern, den sog. RAM-Chips oder Speicher-Chips.
Man unterscheidet zwischen dynamischem RAM (DRAM) und
statischem RAM (SRAM). DRAMs werden deswegen als dynamisch bezeichnet, weil ihr
Speicherinhalt ständig und regelmässig wiederaufgefrischt werden muss. Die
Notwendigkeit des ständigen Auffrischens rührt daher, dass die Speicherelemente
auf einem DRAM-Chip Kondensatoren sind, die entweder geladen (Bit-Wert 1) oder
entladen (Bit-Wert 0) sein müssen, um einen definierten Speicherzustand
darzustellen, (reale) Kondensatoren aber mit der Zeit Ladung verlieren. DRAMs
sind billiger und kleiner herstellbar als SRAMs, weswegen normalerweise im
Arbeitsspeicher von Computern DRAMs verwendet werden. SRAMs erfordern jedoch
keine Auffrischung des Speicherinhalts und arbeiten schneller als DRAMs. Die
Speicherzellen von SRAMs bestehen aus sog. bistabilen Kippstufen, wobei den
beiden stabilen Zuständen jeweils der binäre Wert 0 oder 1 zugeordnet wird. Die
gespeicherte Information bleibt solange erhalten, wie die Betriebsspannung
innerhalb eines spezifizierten Bereiches ist. Eine solche Speicherzelle ist
z.B. aus 6 CMOS-Transistoren aufgebaut.
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