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Grenzflächeneffekte

Grenzflächenphänome. Spezifische elektroni sehe Erscheinungen und Vorgänge, die von Grenzflächen zwischen Festkörpern verursacht werden. Zu G. rechnen insbesondere elektronische Vorgänge, die erhebliche Unterschiede in der Dichte der r Ladungsträger bewirken. Dazu gehören z. B. Injektion und Inversion, des weiteren sich ausbildende - Verar-mungs-, Anreicherungs- und Sperrschichten. Im Energiebandschema werden dadurch i. allg. Verbiegungen von Valenz-und Leitungsband hervorgerufen. G. werden in vielen Halbleiterbauelementen (meist in Verbindung mit anderen Halbleitereffekten) für elektronische Funktionen genutzt. Wichtige Beispiele dafür sind Bauelemente auf Basis der r Unipolartechnik (MIS- bzw. MOS-Technik), und bipolare Bauelemente (Bipolartechnik). zusammenfassende Bezeichnung für verschiedene, an Grenzflächen auftretende Phänomene. Auf molekularer Ebene sind sie auf Kohäsionskräfte (zwischen gleichen Molekülen) oder Adhäsionskräfte (zwischen verschiedenartigen Molekülen) zurückzuführen, zusammenfassend auch Van-der-Waals-Kräfte genannt. Bei der thermodynamischen Behandlung führt man die Oberflächenenthalpie, -entropie und -energie ein und erfasst damit die Erscheinungen der Oberflächenspannung, der Benetzung, der Grenzflächenspannung und der Kapillarität, die im Alltag eine grosse Rolle spielen.

 

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Weitere Begriffe : mechanisches Wärmeäquivalent | Kolbenhub | Impulsdichte des elektromagnetischen Feldes

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