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Halbleiterbauelement
Festkörperbauelement. Elektronisches Bau element auf der Basis eines Halbleiters, dessen charakteristische Eigenschaften auf Halbleitereffekten beruhen. In den H. werden die physikalischen Effekte der Wechselwirkung der Ladungsträger untereinander, mit Atomen des Halbleitermaterials sowie mit anderen Teilchen (hauptsächlich Phononen und Photonen) technisch genutzt. Die entscheidenden Halbleitereffekte treten meist an Halbleiterübergängen (pn-Übergang, Metall-Halbleiter-Übergang) auf, teilweise ist jedoch auch das gesamte Volumen des Halbleiters beteiligt. Zu den H. gehören sowohl Bauelemente mit passiver als auch mit aktiver Funktionsweise (Bauelement, passives, Bauelement, aktives). Zu ihnen zählen Halbleiterdioden, » Transistoren, IS, Gunn-Elemente, Thyristoren, Triacs, Diacs und verschiedene optoelektronische Bauelemente (Bauelement, optoelektronisches). H. sind die wesentlichsten Bestandteile zum Aufbau elektronischer Funktionseinheiten.
ein in der Elektronik verwendetes Bauteil, bei
dem die in oder an Grenzschichten zwischen Halbleitern (pn-Übergang,
Heterostrukturen) auftretenden Effekte zur Beeinflussung elektrischer
Stromkreise oder auch zum Erzeugen anderer Wirkungen, z.B. Strahlung, Kälte
oder Wärme, ausgenutzt werden. Die Effekte bilden sich insbesondere unter
äusseren physikalischen Einwirkungen, wie elektrische oder magnetische Felder,
Strahlung, Druck und Temperatur, aus.
Je nach Art des Aufbaus eines Halbleiterbauelements, der Art
des ausgenutzten Effekts oder der Anwendung unterscheidet man verschiedene
Ausführungsformen: Halbleiterdiode, Transistor, Thyristor, Halbleiterzähler,
Halbleiterkühlelement, Halbleiterheizelement, Halbleiterthermoelement,
Halbleiterphotoelement, Photowiderstandszelle, Thermistor,
Halbleiterdruckwandler, Hall-Effekt-Element.
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