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Lichtleiter-Langstreckenübertragung

Anwendung der> Glasfasertechnik zur Informationsübertragung über Entfernungen von mehr als einem Kilometer. Die L. wird hauptsächlich in der Nachrichtentechnik zur Übermittlung von Telefon-, Telegrafie-, Bildtelefon-, Fernschreib- und verschiedensten Dienstsignalen genutzt. Erste Einsatzfälle sind die Knoten- und Ortsverbindungen der Telefonnetze. Es werden Gradientenfasern in Verbindung mit Infrarotemitter-Dioden hoher Strahlungsleistung oder Halbleiterlaser genutzt. Zur Überbrückung großer Entfernungen ist nur noch der Einsatz von Monomodefasern in Verbindung mit Halbleiterlasern sinnvoll, um die Repeaterabstände (engl. repea-ter, Zwischenverstärker) so groß wie möglich machen zu können. Derzeitig übliche Repeaterabstände liegen zwischen einigen Kilometern und etwa 20 km, wobei auch experimentell schon 100 km ohne Zwischenverstärker überbrückt wurden. Wie bei anderen leitungsgebundenen Übertragungsmedien muß auch hier ein Kompromiß zwischen der Streckenlänge (Repeaterabstände) und der Höhe des Datenflusses (Bitrate) eingegangen werden. Als Empfänger kommen bei der L. fast ausschließlich Avalanche-Fotodioden zum Einsatz. Die Übertragungsraten liegen zwischen 2 Mbits und größer 1 Gbits, je nach Erfordernis und Kostenaufwand.

 

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