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Positron

Positiv geladenes Elementarteilchen (Elementarteilchenphysik) mit gleicher Masse und Ladung wie das negativ gel. Elektron (Elektronen). P. entstehen u. a. beim Zerfall bestimmter Radionuklide (Nu-klide). Das Positron ist ein sog. Antiteilchen, das beim Zusammentreffen mit einem Elektron zerstrahlt. PET (Positronen-Emissions-Tomographie). Kernphysik, positiv geladenes Antiteilchen des Elektrons, das sich von diesem nur durch seine entgegengesetzte Ladung unterscheidet. Es handelt sich dabei um ein Elementarteilchen und gehört zur Familie der Leptonen. Das Positron wurde von C.D. Anderson 1932 in der kosmischen Strahlung gefunden, nachdem es von Dirac auf Grund der relativistischen Gleichung des Elektrons bereits 1928 vorhergesagt worden war. Positronen entstehen beim b+-Zerfall (Betazerfall) und sie können künstlich durch ein Photon mit mehr als 10 022 keV Energie gleichzeitig mit einem Elektron bei Paarbildung erzeugt werden.

In der Umgebung von Materie leben Positronen nicht lange. Zusammen mit einem Elektron bilden sie ein Positronium und zerfallen in 10-10 bzw. 10-7 s unter Emission von zwei oder drei Gammaquanten.

 

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