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Rayleigh

Biographien, Lord John William (vor der Adelung J.W. Strutt), englischer Physiker, *12.11.1842 Langford Grove (Essex), †30.6.1919 Witham (Essex); 1869 Mitglied des Trinity College in Cambridge, 1879-84 Professor in Cambridge, dann Direktor des Davy Faraday Research Laboratory of the Royal Institution in London, 1873 Mitglied, 1885-96 Sekretär der Royal Society in London; ungewöhnlich vielseitiger Physiker mit bedeutenden Beiträgen auf nahezu allen Gebieten der klassischen Physik; grundlegende Arbeiten zur Schwingungs- und Wellenlehre, unter anderem über den Schall (z.B. Messung der Schallschnelle mit der Rayleigh-Scheibe; auch nach ihm benannt ist die Einheit Rayl), über Hydro- und Gasdynamik sowie Elektrodynamik, über Strahlung, insbesondere Wärmestrahlung (Rayleigh-Jeanssches Strahlungsgesetz (Strahlungsgesetze), 1900; mit J.H. Jeans) und Lichtstreuung (Rayleigh-Streuung); befasste sich auch mit Eigenwertproblemen der mathematischen Physik und mit der exakten Bestimmung der elektrischen Einheiten; entdeckte 1894 zusammen mit W. Ramsay das Argon in der Luft und bestimmte die Dichte der wichtigsten Gase; erhielt 1904 für die Entdeckung des Argons den Nobelpreis für Physik. Nach ihm benannt sind auch das in der Spektralanalyse wichtige Rayleigh-Kriterium und die unter anderem in der Erdbebenforschung bedeutenden Rayleigh-Wellen.

Rayleigh

Rayleigh, Lord John William

 

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