A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

 

ROM

Abk, für »read-only memory«. einen sog. Festspeicher, dessen Informationsinhalt (Information) im allg. nicht geändert werden kann. Ein ROM ist auf einem Chip untergebracht, der sich zur Änderung eines Arbeitsprogramms, etwa einer Maschine, schnell gegen andere austauschen läßt. Neben ROM gibt es auch den »unechten« ROM oder PROM, den programmierbaren ROM, u. zw. in zahlreichen Varianten. In der Elektronik: Engl. Abk. für read only memory, Nur-Lese-Speicher. Nichtlöschbarer » Halbleiter-Festwertspeicher. Die Speicherzellen des R. bestehen aus Widerständen, die je nach zu speicherndem Inhalt hoch- oder niederohmig sind (entspricht L-Pegel oder H-Pegel). Aus Gründen der Kompatibilität mit dem mikroelektronischen Herstellungsprozeß werden die Speicherzellen durch Transistoren, die wie Widerstände arbeiten, gebildet. Von den möglichen Schaltungstechniken wird zunehmend die MOS-Technik angewendet und der gewünschte Widerstandswert z. B. durch die Dicke des Gateoxids (MOSFET) realisiert. Da dies im Herstellungsprozeß des R. mittels einer Maske geschieht, nennt man diese Art der Erzeugung des gewünschten Bitmusters Maskenprogrammierung. Nach der Herstellung des R. ist keine Korrektur des Speicherinhalts mehr möglich. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwender notwendig, da letzterer das zu speichernde Bitmuster bestimmt. Der R. dient zur Speicherung von Befehlen (Programm) und Adressen. Die derzeitig max. Speicherkapazität eines R. liegt bei 256 Kbit. Teilweise wird der Begriff R. auch als Oberbegriff für alle Halbleiter-Festwertspeicher benutzt.

 

<< vorhergehender Begriff
nächster Begriff >>
Rollzentrum
Romberg-Verfahren

 

Diese Seite als Bookmark speichern :

 

Weitere Begriffe : Gerätesystem | Reaktorphysik | Aktinometrie

Übersicht | Themen | Unser Projekt | Grosse Persönlichkeiten der Technik | Impressum | Datenschutzbestimmungen