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Fliehkraftkupplung

Kupplung, bei der diekraftschlüssige Verbindung zwischen denbeiden Wellen abeiner bestimmten Drehzahlhergestellt wird, indem die von Federn zusammengehaltenen Kupplungsbackendurch die Fliehkraft gegen die Kupplungsglocke gedrückt, werden und diese mitnehmen. Mit der Federhärte kann die Drehzahleingestellt werden, bei der die F. einkuppelt. F. sind vor allem bei Auto- und Hubschraubermodellen erforderlich, um dieGeschwindigkeit der Modelle bei laufendemMotor bis zum Stand mindern zu können. Die Fet mit der Schwungscheibe eine Einheit. Zum Anlassen (Anlasser) des Motors ist die Schwungscheibemit einer Nut versehen (Anlassen mit Keilriemen) oder deren Oberfläche ist gerändelt(Anlassen mit Reibrollen bei Automodellen). Die Schwungscheibe wird mit Hilfe desSpannkonus auf der Kurbelwelle (Hubkolbenmotor) zentrisch befestigt. Die Kupplungsbacken sind in Zapfen schwenkbargelagert und werden von den Kupplungsfedern in Ruhelage gehalten. Die Kupplungsbacken bestehen meist aus Kunststoff (Hartgewebe, Teflon, o. a.) aber auch aus Metall(Messing, Stahl). Bei Hubschraubermodellenwird die Kupplungsglocke aus Aluminium, bei Automodellen meist aus Stahl hergestellt, da bei Automodellen die Kupplungsglocke gleichzeitig oft als Bremstrommel (Bremse) dient. Die Werkstoffkombination fürKupplungsbacken und glocke bestimmtI deren Lebensdauer. Bei Automodellen trägt die Kraftabtriebswelle neben der Kupplungs glocke auch das Ritzel für den Antrieb derHinterachse. Zur Erzielung der notwendigensichtgängigkeit ist die Abtriebswelle doppelt kugelgelagert»n: feststehende Flächen des Leitwerks, iie zur Erhöhung der Stabilität und zur Dämpfung unerwünschter Bewegungen [dienen, Leitwerk, Schlingerdämpfung, Dämpfungsfläche In der Fahrzeugtechnik: Kupplung, bei der ein Kraftschluß durch fliehkraftbetätigte Kupplungssegmente verwirklicht wird. Der Kupplungsvorgang kann in einer oder mehreren Stufen vor sich gehen. Eine Zweistufen-Fliehkraftkupplung hat folgenden Funktionsablauf: Bei stehendem Motor oder bei einer Motordrehzahl, die unterhalb der sog. Einkuppeldrehzahl liegt, ist kein Kxaftschluß vorhanden (a). Bei der ersten Funktionsstufe legen sich vier Kupplungssegmente bei der Kuppeldrehzahl an und übernehmen die Kraftübertragung (b). Die zweite Funktionsstufe setzt bei einer höheren Drehzahl ein, indem vier Auf laufsegmente kraftschlüssig werden (c).

 

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